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Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)

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Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bundesverband e. V. (SDW) wurde 1947 gegründet und gilt als älteste deutsche Waldschutzinitiative. Bundesweit hat die SDW circa 25.000 Mitglieder, die sich für den Schutz und Erhalt des Waldes einsetzen. Neben dem Bundesverband gibt es 15 Landesverbände deutschlandweit. Vor Ort engagieren sich viele Mitglieder ehrenamtlich in einer der 350 SDW-Gruppen

Tief Verwurzelt. Weit verzweigt.

Unser Wald ist einer der kostbarsten Schätze, die wir auf der Welt haben.
Unsere Aufgabe ist es, den Wald zu schützen und Menschen dafür zu begeistern.
Das motiviert uns täglich aufs Neue. Und das seit 75 Jahren!

Aufgaben & Ziele

Die SDW hat zum Ziel, das Verhältnis zwischen Mensch und Wald zu verbessern und ihn als natürliche Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen zu schützen. Deswegen ist sie in den Bereichen Waldpädagogik, Waldschutz und Baumpflanzungen sowie der Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit besonders aktiv.

Als gesetzlich anerkannter Naturschutzverband setzt sie sich praktisch und politisch für den Wald ein. Die SDW darf in allen Planungen mitwirken, die Wald und Natur beeinflussen. In ihren Stellungnahmen erarbeitet die SDW waldschonendere Lösungen. Eine weitere Aufgabe ist die konstruktive Mitarbeit zum Wohl des Waldes in vielen wichtigen Gremien, wie beispielsweise in Naturschutz-, Landschaftsschutz- und Jagdbeiräten. sowohl auf regionaler als auch auf Bundesebene.

Die SDW möchte, dass es dem Wald gut geht. Die drei Bereiche der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – können und sollen gleichberechtigt im und mit dem Wald umgesetzt werden. Nur so kann es gelingen, den Wald mit all seinen Facetten und Aufgaben auch für die Zukunft zu bewahren.

Die SDW hat die Waldpädagogik entscheidend mitgeprägt. Mit ihrer Gründung 1947 rückte die Förderung von Naturbewusstsein neben dem Waldschutz in den Vordergrund. Dazu wurden Schulwälder eingerichtet, Jugendlager in den Wäldern veranstaltet sowie Waldjugendheime und Häuser des Waldes eröffnet.

Heute hat sich die Waldpädagogik zu einem umfassenden Bildungskonzept entwickelt. Die waldbezogene Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vermittelt mehr als nur Wissen zum Wald. Sie fördert Bewusstsein für die ganzheitliche Bedeutung von Wäldern und bietet Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsbildung.